Einsätze und Events 2011


                   
01.01.2011     

Allen Mitgliedern der Wasserwacht Weißenfels und deren Angehörigen ein gesundes, glückliches neue Jahr 2011  

11.09.2011

 

Wasserwacht sucht Nachwuchs

Sie werden dringend gebraucht doch es werden immer wendiger.

Weißenfels (hl). Die Aufgaben der Wasserwacht sind vielfältig aber immer steht eine im Vordergrund: der Schutz der Gesundheit und des Lebens von Menschen. Wer sich einer solchen Aufgabe verschreibt muss auch mit seiner ganzen Person dahinter stehen. Die Arbeit in der Wasserwacht heißt Verantwortung zu übernehmen. Das verlangt Disziplin und Engagement und oft auch großen Mut. Eine intensive Ausbildung und ständiges Training sind dafür erforderlich und damit auch der Verzicht auf Freizeit. Genau das ist auch der Knackpunkt. Es bedarf schon einer großen Portion Enthusiasmus seine knappe Freizeit einem Verein zu widmen. Nicht nur die Wasserwacht des DRK spürt das. Dabei ist die Arbeit beim Verein vielseitig, interessant und das Vereinsleben durchaus fröhlich. Oft kommen auch jugendliche Schüler zur Wasserwacht, arbeiten dort sehr engagiert und verlassen nach ihrer Lehre die Region.

Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer ist sicher das erste, was jedem beim Thema Wasserwacht einfällt. Es gibt aber viel mehr. Für die Wasserwacht werden auch Sanitäter, Bootsführer und Taucher gebraucht. Wer sich schon einmal damit befasst hat was eine Taucherausbildung kostet, für den sind die Angebote der Wasserwacht auch attraktiv. Im Sommer treffen sich die Mitglieder zum Training am Auensee in Granschütz. Im Winter geht es in die Schwimmhalle. Ein fester Termin ist die Absicherung des Männertags auf der Saale. Gegenwärtig besteht der Kern der Wasserwacht in Weißenfels aus 20 bis 25 Mitgliedern, die zwischen fünf und zehn Jahren dabei sind, doch der Nachwuchs fehlt.

Bedingt durch die Aufgaben, ist das Verhältnis der Mitglieder untereinander eng und sehr kameradschaftlich. Jeder muss sich auf den anderen verlassen können, denn im Notfall zählt jede Sekunde. David Bohn, stellvertretender Kreisleiter der Wasserwacht, antwortet auf Fragen, warum er dabei ist:          " Auch ich kann einmal in eine lebensbedrohliche Situation geraten und bin dann froh wenn mir jemand Hilfe leistet". Diesen Gedanken sollten wir uns vielleicht alle zu Eigen machen.

Bericht: Super Sonntag vom 11.September 2011